Als Konzertfotograf und Eventfotograf habe ich Konzertfotografien des Pianisten Federico Albanese in der Christuskirche Bochum erstellt.
Der Pianist und Komponist Federico Albanese stammt aus dem Piemont. Viele Jahre lebte er in Berlin, inzwischen ist er in seine Heimat zurückgekehrt. Seine Musik kreist um Themen wie Herkunft, Erinnerung und Heimkehr – um das Spannungsfeld zwischen dem, was uns prägt, und dem, was wir erleben.
Von zeitgenössischer Musik, sagt Albanese, habe er sich nie direkt beeinflussen lassen: „Meine Inspiration kam immer aus der Vergangenheit.“ Doch statt sie zu imitieren, versucht er, sich in ihre Gegenwart hineinzuversetzen. Stilistisch bewegt sich seine Musik zwischen Neo-Klassik und elektronischem Ambient; Pop-Elemente und gelegentlich auch jazzige Passagen fließen ganz selbstverständlich ein.
Federico Albanese – „Blackbirds and the Sun of October“
Sein aktuelles Album „Blackbirds and the Sun of October“ entstand in Monferrato, einer malerischen Landschaft im Piemont. Dort fühlt sich Albanese tief verwurzelt: „Mit diesem Ort auf Gottes Erde verbunden zu sein, gibt mir ein Gefühl von Freiheit. Diese Freiheit fließt in alles ein, was ich tue – auch in die Musik.“
Die Rückkehr aus der urbanen Welt Berlins führt ihn zurück in eine Landschaft seiner Kindheit. Seine Kompositionen spiegeln diese Welt wider – ihre Farben, ihre Tierwelt, den Rhythmus der Jahreszeiten. Am Horizont scheint dabei immer noch die Silhouette der Stadt auf. Doch ebenso präsent ist die reiche Geschichte der Region mit ihren Mythen und Legenden, die über Generationen weitergegeben wurden.
Während sich Albaneses frühere Alben stärker mit Erinnerungen, inneren Räumen und imaginären Landschaften beschäftigten, schöpft „Blackbirds and the Sun of October“ aus der konkreten, physischen Umgebung, die ihn umgibt. „Dieser Ort atmet Geschichte“, sagt er.
Gleichzeitig ist es eine Natur, die zwar nicht unberührt, aber auch nicht überbaut ist. Für Albanese sind Geschichte und Landschaft Quellen von Freiheit. In seiner Musik verbinden sich regionale Traditionen mit experimentellen Momenten: „Ich fühlte mich freier, Dinge zu tun, die ich sonst nicht getan hätte. Zum Beispiel Schlagzeug einzusetzen – oder eine Suite nur für Klavier und Cello zu schreiben, die genauso gut 400 Jahre alt sein könnte.“
So etwa in „The Prince and the Emperor“, einer Komposition, die die Geschichte des Ritters Aleramo und von Kaiser Otto I. aus dem 10. Jahrhundert aufgreift. Oder im hellen, hoffnungsvollen Stück „Adelasia“, inspiriert von der Prinzessin, die Aleramo einst verzauberte. Daneben stehen Momente zarter Schönheit – Musik, die schimmert wie Sonnenlicht auf Tau: die sanfte Melancholie von „A Story Yet to Be Told“, das warme „Song for the Village“ oder die beruhigenden Klänge von „Wallpaper of Dreams“.
Der Albumtitel „Blackbirds and the Sun of October“ steht sinnbildlich für die Atmosphäre, in der diese Musik entstand. „Ich wollte ein Bild finden, das die Essenz dieses Ortes und dieses Moments einfängt“, erklärt Albanese. „Die Amseln, das Licht des Herbstes – in diesen Augenblicken lag eine besondere Magie. Genau dieses Gefühl wollte ich in Musik übersetzen.“
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