Als Konzertfotograf und Eventfotograf habe ich in der Bochumer Christuskirche das Konzert der US-amerikanischen Bluegrass- und Country-Band "The Petersens" mit meiner Kamera begleitet.
Am Sonntagabend standen sie auf der Bühne – The Petersens. Keine große Show, kein Schnickschnack, einfach eine Familie mit Instrumenten und offenen Herzen. Die Petersens sind eine US-amerikanische Bluegrass- und Folk-Band aus Branson, Missouri. Zur Familie gehören: Ellen (Banjo), Katie (Fiddle), Matt (Gitarre), Julianne (Mandoline) und Mutter Karen (Bass). Ergänzt wird die Gruppe durch Emmett Franz (Dobro), ein enger Freund der Familie.
Mit „Tulsa Time“ (Don Williams) legten sie los, und sofort war klar: Das wird ein Abend, der sowohl zum Schmunzeln als auch zum Träumen einlädt. Nach dem schwungvollen Auftakt kam mit „Blue“ (LeAnn Rimes) und „Morningside“ (eigenes Repertoire) diese stille, fast intime Seite. Dann Emmetts Eigenkomposition „Wrong Side of Tomorrow“ mit seiner Resonator-Gitarre und seine klare, fast verletzliche Stimme.
Ein weiterer Gänsehautmoment war „Smoky Mountain Rain“ (Ronnie Milsap), gefolgt von „Kiss Me“ (Sixpence None The Richer) – vertraute Hits, die in der Bluegrass-Interpretation plötzlich ganz neue Farben bekamen.
Und dann dieses Medley: „Here Comes the Sun“ (The Beatles), „Take Me Home, Country Roads“ (John Denver), „Down to the River to Pray“ (traditionelles Gospel), „Amazing Grace“ (John Newton) – eine wunderbare Interpretation.
Mit „Scarborough Fair / Down to Donegal“ (traditionell) und „California“ (Petersens Original) führten sie die Reise fort, anschließend: „All My Tears“ (Julie Miller)
Nach kurzer Pause wurde es noch persönlicher. Die Fragerunde mit der Familie war so charmant – witzige Anekdoten, ehrliche Antworten. Man hatte das Gefühl, man sitzt mit ihnen am Küchentisch irgendwo in Missouri.
Die zweite Hälfte brachte dann nochmal ganz neue Farben: „Fields of Gold“ (Sting) – so sanft, dann: „The Scientist“ (Coldplay) – vertraut und doch ganz neu. Und als sie schließlich „Mama Tried“ (Merle Haggard) spielten, wurde es richtig klassisch-country. Danach glänzte Emmett mit „Thunder Ridge“.
Dann das zweite Medley: „Jolene“ (Dolly Parton) und „No Roots“ (Alice Merton) und der krönende Abschluss: „On the Road Again“ (Willie Nelson) – die ganze Kirche klatschte mit, und zum letzten Song, „Desperado“ (Eagles), wurde es wieder still. Ein schöner Konzertabend.
Setlist
Carolina In the Pines (Michael Martin Murphey cover)
Tulsa Time (Don Williams cover)
Blue
Morningside
Smoky Mountain Rain (Ronnie Milsap cover)
Kiss Me (Sixpence None The Richer cover)
Wrong Side of Tomorrow (Emmett Franz song)
Medley: Here Comes the Sun (The Beatles cover) / Take Me Home, Country Roads (John Denver cover) / Down to the River to Pray (traditional gospel song) / Amazing Grace (John Newton cover)
Scarborough Fair / Down to Donegal
California
All My Tears (Julie Miller cover)
-- Pause --
Fragen und Antworten an die Band
Fields of Gold (Sting cover)
The Scientist (coldplay cover)
Mama Tried
Thunder Ridge (Emmett Franz song)
Medley: Jolene (Dolly Parton cover), No Roots (Alice Merton cover)
Zugabe:
On the Road Again (Willie Nelson cover) Desperado / Eagles cover
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